#1 Die Zeit-Hängematte / im Workshop vom 08. und 09.11.12 von Morgaine 11.11.2012 23:12

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Namasté ihr Lieben,

Schon öfter im Workshop und auch in meinem Umfeld sprachen und sprechen die Menschen über ihre „Zeitnot“, dass sie das Gefühl hätten, nicht mehr alles zu schaffen und ihnen ständig „die Zeit davon rennt“. Das sah ich als passenden Moment, euch einmal von meinem (Denk-) Modell der „Zeithängematte“ zu erzählen.

Kleine Vorgeschichte zur Entstehung:
Vor einigen Jahren saßen wir abends in unserer Lichtkreis-Gruppe gemütlich zusammen. Damals kam gerade das Thema Quantenphysik sehr intensiv zu uns, und einige hatten u.a. das Buch „Die Entstehung der Realität“ von Jörg Starkmuth gelesen. Wir verbrachten also einen sehr fröhlichen und ausgelassenen Abend in dieser Thematik und alberten auch ordentlich „quantentechnisch“ herum.
Als dann jemand sagte, dass er nun aber dringend nach Hause müsse, weil es ja schon soooo spät sei, er früh aufstehen müsse und daher nur noch sehr wenig schlafen könne, platzte spontan aus mir heraus: „Dann leg dich doch einfach in eine Zeithängematte.“

Grundlage aus der Quantenphysik für das Denkmodell „Zeithängematte“ ist die Raumzeitebene, die sich zunächst als eben solche darstellt – eine glatte Ebene. Wirkt nun Materie, Energie oder Druck auf diese Ebene ein, so entsteht eine Verzerrung. Je mehr dieser Kräfte einwirken, desto tiefer wird auch die „Einbuchtung“.



Je näher man dieser Verzerrung kommt, um so größer wird die Gravitation und gleichzeitig „verlangsamt“ sich die Zeit immer mehr, bis hin zur Auflösung von Zeit und Raum. Hier wären wir dann in der „Zeitlosigkeit“ eines schwarzen Loches oder Wurmlochs.

Das dieses Bild der Verzerrung nun aussieht wie eine „Hängematte“, entstand das folgende Gedankenmodell:




Die obere gerade Linie (a) zeigt unsere (lineare) Zeit, die immer gleichmäßig verläuft (hier eine Einteilung in Stunden)
Durch unsere „Einwirkung“ (Materie - Körper bzw. Energie – Gedanken/Vorstellungskraft) entsteht nun auf der Raumzeitebene eine Ausbeulung wie bei einer Hängematte. Als Beispiel und Bezug hatte ich hier eben zunächst aus aktuellem Anlass das Thema Schlafen/Nachtruhe gewählt.
Diese Linie der „Ausbeulung“ (b) ist nun um einiges länger als die „obere“ Zeitlinie. Je größer die Ausbeulung, um so länger die Strecke. Wenn ich sie jetzt wie einen Faden nach oben hin in die Gerade ziehe, dann geht sie streckenmäßig weit über die Markierung der linearen Zeitlinie hinaus.

Und nun kommt die Gedanken-Spielerei:
Ich stelle mir in Gedanken vor, ich lege mich abends in diese Ausbeulung (Hängematte). Während also in unserer „gemessenen Zeit“ (obere Linie a) vielleicht 6 Stunden vergangen sind, habe ich durch die Einwirkung auf die Raumzeitebene das GEFÜHL, ich hätte in dieser Zeit MEHR als nur 6 Stunden geschlafen, also vielleicht 7 oder 8 Stunden.
Es ist wie eine „Projektion“ von einer Ebene (Zeit in 3D) auf eine andere Ebene (Quantenebene/ Raumzeit-Verkrümmung), und dadurch kann ich in mir ein verändertes Gefühl, eine veränderte subjektive Empfindung erzeugen.

Dies ist also mein Gedankenspiel der „Zeithängematte“, aber das Erstaunliche ist: es funktioniert!

Wir wissen ja: Zeit ist eine Illusion, und wir erschaffen unsere Realität durch unsere WAHRnehmung, durch unsere Gedanken und Empfindungen. Wir sind Schöpfer!!

Daher glaube ich, dass dieses Modell auch für unser Tagesbewußtsein übertragbar sein kann. Lasst eure Gedanken spielen.

Ich bin gespannt und freue mich auf eure Erfahrungen und Anregungen.

„Alle Zeit der Welt“ zum Schlafen und Erholen und zum Schaffen und Er-Schaffen

wünscht euch

Morgaine

#2 RE: Die Zeit-Hängematte / im Workshop vom 08. und 09.11.12 von AES1803 13.11.2012 08:47

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Liebe Morgaine,
diese Idee finde ich ganz fantastisch und ich werde gleich heute dran gehen und es ausprobieren. Mit der Theorie bin ich sogar auch vom Verstand (der ja auch immer mit dabei ist :-) ) her echt überzeugt. Mir gefällt das und ich bin schon gespannt auf die Wirkung!!
DANKE für diesen schönen Hinweis!
Alles Liebe
Anami

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